Katharina Thoma absolvierte ein Musikpädagogik- und Klavierstudium an der Musikhochschule Lübeck, das sie 2001 abschloss, um sich danach der Oper zuzuwenden. Von 2002 bis 2004 war sie feste Regieassistentin am Staatstheater Kassel und arbeitete u.a. mit Rosamund Gilmore und Johannes Schütz. In Kassel entstanden auch erste eigene Inszenierungen (Le pauvre matelot von Milhaud und Angélique von Ibert).

2004 bis 2008 war sie Regieassistentin an der Oper Frankfurt an der Seite von Regisseuren wie Keith Warner, Richard Jones und Christof Loy. In Frankfurt inszenierte sie Mozarts La finta giardiniera sowie kleinere Werke von Offenbach, Vaughan Williams und Holst.

2005 erhielt sie den 3. Preis beim Peter-Konwitschny-Regiewettbewerb in Eisenach, 2007 den 2. Preis beim Europäischen Opernregiepreis der Camerata Nuova, Wiesbaden.

Im Rahmen der Münchner Biennale für Neues Musiktheater inszenierte sie 2008 die Oper PIERO von Jens Joneleit. An der Musikhochschule Mainz, wo sie seit Anfang 2008 im Fach „Szenische Gestaltung“ unterrichtet, erarbeitete sie mit Studenten der Hochschule Gianni Schicchi von Puccini und Die Zauberflöte. 2009 debütierte sie mit Samuel Barbers Vanessa an der Malmö Opera, Schweden, im Herbst 2010 inszenierte sie Tschaikowskis Eugen Onegin am Theater Nordhausen.

Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie feste Regisseurin an der Oper Dortmund. Neben ihren Inszenierungen in Dortmund (in der ersten Spielzeit L’Eliogabalo von Cavalli und La Bohème von Puccini) führten sie ihre Regiearbeit u.a. nach Malmö, Kassel, Frankfurt und Stockholm. 2012 inszenierte sie mit Vanessa die Eröffnungspremiere der Oper Frankfurt und wird 2013 beim renommierten Glyndebourne Festival Regie führen. (Stand: 2013)

 

 

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