Vor 400 Jahren versammelte sich in Florenz ein Kreis von Kunstfreunden, die sich die „Camerata“ nannten und darüber diskutierten, wie die Alten Griechen ihre Tragödien inszeniert haben. Bei dem Thema Aufführungstechnik unterlagen diese Kunstfreunde jedoch einem gewaltigen Irrtum, da man glaubte, die antiken Tragödien seien von der ersten bis zur letzten Silbe gesungen worden. Dieses Missverständnis der Kunstgeschichte führte geradewegs zur Oper.

Im Jahr 2000 versammeln sich in Wiesbaden Kunstfreunde, die sich zur „Camerata Nuova e. V.“ zusammenschließen und darüber nachdenken, wie das Musiktheater gefördert werden kann, da dieses Kulturgut durch immer knapper werdende öffentliche Mittel und die Konkurrenz anderer Medien und populärer Musikveranstaltungen bedroht ist.

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